Bekämpfung von Haarausfall – Die nackte Wahrheit

Regaine

Das meist benutzte Mittel gegen Haarausfall bieten Apotheken in Deutschland als ein rezeptpflichtiges Medikament an.

- Stoppt den Haarausfall

- Fordert Neuhaarwuchs

- Ist gut verträglich

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Dieses Präparat wird als Haarwasser mit entsprechenden Zusätzen angeboten. Auf die gesunde Kopfhaut wird Regaine am Morgen und am Abend aufgetragen. Durch eine regelmäßige Anwendung wird weiterem Haarausfall entgegengewirkt.

Oftmals wird auch eine kombinierte Behandlung von Propecia und Regaine empfohlen.

Propecia

Bei dem Medikament Propecia handelt es sich um das einzige Präparat gegen Haarausfall, das weltweit zugelassen ist. In zahlreichen Studien wurde neben der guten Verträglichkeit auch die hervorragende Wirkung nachgewiesen. Betroffene Männer nehmen einmal täglich eine Tablette. Der Hersteller gibt den Erfolg des einsetzenden Haarwuchses mit 66 Prozent und ein Stopp von weiterem Haarverlust mit 83 Prozent an. Hierzu ist eine regelmäßige und dauerhafte Einnahme unabdingbar. Zudem überzeugt Propecia damit, dass sehr selten Nebenwirkungen auftreten.

Um weiteren Haarverlust vorzubeugen, können unterstützend zur Medikamenten-Therapie selbst Maßnahmen ergriffen werden.
Das Haar sollte mit einem milden Schampon gewaschen werden. Damit das Haar nicht unnötig strapaziert wird, sollte dieses nicht zu heiß gewaschen und geföhnt werden. Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt dazu bei die Haarstruktur zu verbessern.
Bei allen auf dem Markt angebotenen Mittel gegen Haarausfall sollten betroffene Männer jedoch vorrangig auf die einzig ausreichend erprobten Medikamente Propecia oder Regaine zurückgreifen.

Bei allen Menschen besteht ein Zusammenhang zwischen der Haarfarbe und der Anzahl der Haare. So haben beispielsweise blonde Personen im Allgemeinen feinere aber mehr Haare als Brünette. Neben der Haarfarbe ist auch die Haarstruktur und Haarausfall oftmals vererblich. Pro Tag verliert jede Person ungefähr 40 bis 100 Haare. Zirka jede zehnte Frau und etwa jeder dritte Mann verlieren jedoch täglich mehr Haare und in diesem Fall wird von Haarausfall ausgesprochen. Es werden verschiedene Arten von Haarausfall unterschieden und dementsprechend behandelt.

Formen von Haarausfall sind:

1. hormonell erblich bedingter Haarausfall:
Insbesondere Männer leiden unter dieser Form der Alopezie. Hierbei reagieren die Haarwurzeln auf das Sexualhormon „Testosteron“ sehr empfindlich und sterben ab, so dass folglich die Haare ausfallen.
Der Haarausfall tritt üblicherweise in verschiedenen Phasen auf:
- Bildung von sogenannten Geheimratsecken – seitliche Stirnregion
- Haar lichtet sich im Scheitelbereich
- am Hinterkopf wird der Haarwuchs schütterer
- Entstehung des typischen Haarkranzes in hufeisenform, in einigen Fällen vollständige Glatzenbildung

2. kreisrunder Haarausfall:
Diese Form kommt am zweithäufigsten vor und äußert sich in kleinen und kreisrunden Kahlstellen im Haupthaar.

3. diffuser Haarausfall:
Bei dieser Haarausfallform wird das Haar im Allgemeinen immer dünner. Die Ursache liegt meist in einer Fehlernährung, Stress oder an bestimmten Medikamenten oder einer Hormonumstellung.
Neben diesen Hauptformen können auch Hauterkrankungen, Pilzinfektionen, Mangelerkrankungen, Arzneimittel oder ein ständig starker Zug an den Haarwurzeln, zum Beispiel durch bestimmte Frisuren, für Haarausfall verantwortlich sein.

Behandlung von Haarausfall

Noch vor einigen Jahren existierten kaum wirkungsvolle Mittel gegen Haarausfall. In der heutigen Zeit stehen jedoch verschiedene Substanzen zur Auswahl um Haarausfall wirksam zu behandeln. Hausmittel wie Kieselerde oder Nachtkerzen-Öl sind bekannt, die Wirkung ist jedoch sehr umstritten. Bisher kann nur bei zwei Substanzen eine deutliche Verbesserung bei Haarausfall wissenschaftlich belegt werden.

Hierbei handelt es sich um Propecia mit dem Wirkstoff Finasteride sowie das Medikament Regaine mit dem Wirkstoff Minoxidil. Lediglich diese zwei Arzneimittel erzielen bei Haarausfall nachweislich gute bis sehr gute Effekte. Jedoch ist es bei der Anwendung Voraussetzung, dass noch Resthaare vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall kommt nur noch eine Haartransplantation in Frage