Haarausfall ist zumeist ein kosmetisches Problem, unter welchem vor allem Frauen stark leiden. Allerdings sollte man sich nicht gleich erschrecken, wenn einmal etwas mehr Haare in der Bürste sind als sonst. Erst bei dem Verlust von mehr als 100 Haaren am Tag spricht man von Haarausfall. Was wirklich gegen den ungeliebten Haarausfall hilft, soll in nachfolgendem Artikel beschrieben werden.

 

1. Ernährungsumstellung

Die Ernährung hat einen ganz entscheidenden Einfluss auf unzählige wichtige Funktionen in unserem Körper – auch für die Schönheit beziehungsweise Fülle unserer Haare ist diese nicht unerheblich. Hauptaugenmerk sollte man daher auf eine basische Ernährung legen und säurebildende Lebensmittel eher vermeiden. Besonders wichtig für schöne und gesunde Haare sind zudem Mineralien und Spurenelemente – werden diese nicht ausreichend mit der Nahrung aufgenommen, kann man im Zweifelsfall auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

 

2. Entsäuerung und Remineralisierung

Am Haarboden eingelagerte Säuren können ebenso der Auslöser für Haarausfall sein. Um diese zu bekämpfen, hilft eine Entsäuerung beziehungsweise Remineralisierung. Um die Säuren zu neutralisieren, gibt es im Handel spezielle Haarkuren, die über einen Zeitraum von sechs Wochen oder gar bis zu drei Monaten durchgeführt werden. Gleichzeitig werden dem Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente zugeführt, so dass der Haarwuchs angeregt wird. Die Sango Meereskoralle spielt bei solchen Haarkuren meist eine große Rolle und ist in vielen Produkten enthalten.

Erfolg wird solch eine Kur allerdings nur dann haben, wenn man sich gleichzeitig gesund, also basisch, ernährt. Auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist während dieser Zeit zu achten – zwei bis drei Liter Mineralwasser sollten es täglich mindestens sein.

Als echter Geheimtipp gelten zudem Trockenbürstenmassagen. Diese machen nicht nur die Haut schön prall und rosig, auch helfen sie, Gifte aus dem Körper auszuscheiden.

Wie aber entsteht dieser Haarausfall durch Übersäuerung genau? Der ph-Wert des menschlichen Körpers muss basisch sein – würde dieser sinken, wäre dies für unseren Körper lebensbedrohlich. Damit dies nicht passiert, werden die Mineralstoffdepots des Körpers genutzt, die sich beispielsweise am Haarboden befinden. Haarausfall ist die unschöne Folge.

 

3. Darmsanierung und Aufbau der Darmflora

Dass auch das Verdauungssystem mit Haarausfall zu tun haben kann, ist den wenigsten bekannt. Tatsächlich aber kann eine umfassende Darmsanierung helfen, Haarausfall zu stoppen. Ablagerungen und Gifte werden während solch einer Reinigung des Darms aus diesem entfernt; gleichzeitig entstehen nützliche Darmbakterien und die Darmflora kommt wieder ins Gleichgewicht.

 

4. Basische Haar- und Kopfhautpflege

Den meisten im Handel erhältlichen Haarpflegeprodukten ist zu viel Chemie zugesetzt, so dass diese dem Haar eher schaden denn nutzen. Diese synthetischen Zutaten irritieren nicht nur die Kopfhaut, sondern übersäuern den gesamten Körper.

Vielmehr sollte man auf basische Shampoos umsteigen, wenn man seinen Haaren und der Kopfhaut etwas Gutes tun möchte. Ein basisches Shampoo versorgt den Haarboden mit wichtigen Vitalstoffen und sorgt dafür, dass Säuren ausgeschwemmt werden.

 

5. Basische Körperpflege

Nicht nur zur Haarpflege, auch zur Körperpflege sollte man eher basische Produkte benutzen. Basische Deodorants beispielsweise verhindern geruchsbildende Bakterien und unterstützen die Entsäuerung des Körpers. Gleiches gilt für basische Duschgels: Diese sorgen für eine natürliche Rückfettung der Haut, reinigen mild und dennoch gründlich und sind daher allen anderen Produkten vorzuziehen.

 

6. Stress- und Angstbewältigung

Einer der Hauptgründe für Haarausfall ist zu viel Stress. Aus diesem Grund sollte man etwas ruhiger treten und sich so viel Freiräume wie möglich schaffen. Gleiches gilt übrigens für verborgene Ängste und Blockaden. Depressive Menschen leiden nicht umsonst sehr viel häufiger unter Haarausfall – in diesem Fall hilft häufig nur noch ein Gang zum Psychologen, um die eigenen Ängste zu bekämpfen.

 

7. Begleitverfahren gegen Haarausfall

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere wirkungsvolle Mittel gegen Haarausfall. Nicht jedes Verfahren hilft bei jedem; hier muss man eventuell einige Methoden ausprobieren, bevor man die für sich passende findet. Chinesische Heilkräuter oder spezielle Schüßlersalze sind bekannte Mittel gegen Haarausfall ebenso wie eine Aromatherapie, bei welcher ätherische Öle eingesetzt werden.